Kategorie: Berichte
Restekochkurs in der MS Egg, 02.04.2025
An diesem Abend zeigte Ingrid Benedikt wie man aus Gemüseresten einen Gemüsesud brüht, den man als Grundlage für Suppen und Saucen verwenden kann. Neben einer Ribollita gab es einen Knödelsalat, Brotchips, überbackene Reste-Allerlei-Brötchen und zum Schluss noch ein Lebkuchen-Tiramisu. Die Anwesenden waren erstaunt, was sich alles aus Resten zaubern lässt und verspeisten die Sachen mit großem Genuss.

Humanvision, 1.3.2025
Ein ganz besonderes Festival fand in der ersten Märzwoche statt: Eine ganze Woche lang wurden kritische und berührende Filme zu verschiedensten Themen gezeigt. Am ersten Tag, gab es einen "Marktplatz der Initiativen". Es gab eine Kleiderbörse und Initiativen, die sich im Bereich Umwelt bzw. Nachhaltigkeit engagieren. Flüchtlingsprojekte wurden ebenso vorgestellt, und man konnte köstliche Speisen aus den betreffenden Ländern genießen. Viele Interessierte kamen zum "Offenen Kühlschrank", um sich zu informieren.

Preisübergabe EINFACH MACHEN, 19.02.2025
Mit großer Freude konnte Ingrid Benedikt am 19.2. in einer kleinen Feier einen Preis in der Höne von 2.500 € übernehmen. Dieses Geld wird für die Durchführung von Workshops für Schulen verwendet. Das Konzept hat die Jury überzeugt. In den Workshops gibt es immer einen theoretischen Teil zum Thema "Lebensmittel sind kostbar", danach wird mit Resten gekocht. So erfahren die Schülerinnen und Schüler ganz konkret, wie man Reste bzw. ältere Lebensmittel verwenden kann.
Fotos von 7PRO
Einkaufstipps und Brotchips aus altem Brot
Am Mittwoch, 18.12. fand die letzte Aktion des heurigen Jahres statt. Die Tage zuvor wurden fleißig Brotchips aus „altbackenen“ Baguettes hergestellt und in Säckchen abgefüllt.
Erika Schuster und Ingrid Benedikt verteilten die Chips auf dem Marktplatz und erfuhren einiges von den Menschen zu ihren Gepflogenheiten zu Weihnachten.
Tipps für den Einkauf vor den Feiertagen:
Zuerst einen Zeit- und Organisationsplan machen:
- Wann sind wir zu Hause?
- Wen laden wir ein?
- Welche Mahlzeiten nehmen wir zu Hause ein?
- Was gibt es an den einzelnen Tagen?
- Groben Menüplan entwerfen und Liste der Lebensmittel aufschreiben.
- Welche Zutaten habe ich zu Hause (Blick in den Kühlschrank und in den Tiefkühlschrank), welche muss ich noch einkaufen?
- Kann ich Gerichte gut einfrieren oder ein zweites Mal aufwärmen (z.B. Fondue, aus dem Fleisch, das nicht gegessen wird, kann ich am nächsten Tag ein Rahmgeschnetzeltes mit Reis machen.
- Eine Lebensmittelliste aufschreiben zum Einkaufen. Meistens kann man etwa 10% von vornherein abziehen, weil man oft sehr gut kalkuliert…
Ganz konkrete Tipps:
- Immer mit einer Einkaufsliste einkaufen gehen
- Statt viel Brot etwas weniger kaufen, dafür ein Toastbrot dazu, das ich als Reserve einfrieren kann.
- Wurstwaren: entweder Dauerwurst am Stück oder Aufschnitt in mehreren Päckchen vakuumieren lassen
- Vorsicht bei frischem Gemüse: Dieses hält im Winter nicht so lange: Kaufen Sie regionales Wintergemüse, und planen Sie schon gleich eine Gemüsesuppe für die Reste ein
- Vitamine sind gesund, aber auch beim Obst nimmt man oft zu viel mit. Auch hier gleich einen Obstsalat einplanen.
…und falls dann doch zu viel gekauft wurde, der Offene Kühlschrank freut sich über ihre zu viel eingekauften Lebensmittel…
…aus den übrig gebliebenen Lebkuchen kann man ein köstliches Tiramisu machen…
Haben Sie einen Tipp? Senden Sie den gerne an: info@offener-kuehlschrank.at
Restekochkurs de Luxe – das Beste aus Resten für Lehrerinnen
"Lebensmittel sind kostbar" an diesem Nachmittag erfuhren Lehrerinnen, wie aus Resten schmackhafte Speisen hergestellt werden können. Der Schwerpunkt lag darin, dass diese Speisen gut im Unterricht umgesetzt werden können.
Als erstes wurde ein "Pikantes Allerlei" zu einer Paste verarbeitet. Aus Wurst-, Käseresten, Essiggurken, Topfen… und Kräutern entstand ein cremiger Aufstrich, der auf Brötchen gestrichen und kurz im Herd überbacken wurde.
Aus allerhand Gemüse entstand eine "Ribollita", ein Gemüse-Eintopf bzw. Suppe aus der traditionellen italienischen Küche.
Aus altem Brot haben die Lehrerinnen Käse-Knödel und Goldaugenwürfel für eine Suppe zubereitet.
Zum Schluss wurde das Lebkuchen-Tiramisu genossen.
Es war ein intensiver Nachmittag, der zeigte, dass mit ein bisschen Kreativität es auch in der Schule möglich ist, Resteverwertung zu praktizieren und köstliche Gerichte zu zaubern.
Restekochkurs de Luxe – das Beste aus Resten
Die Öko-Gruppe Hatlerdorf organisierte am 20.11. einen Restekochkurs, an dem 9 motivierte Frauen und 1 Mann mit Begeisterung am Werk waren, um aus Lebensmittel-Resten neue köstliche Speisen herzustellen.
Aus alten Baguettes, bestrichen mit Olivenöl und Knoblauch wurden knusprige Chips gebacken. Auch aus Schalen von Kartoffeln, Karotten und Zucchini wurden Chips hergestellt. Hier war die Verblüffung der Anwesenden am größten, wie köstlich diese schmeckten!
Aus allerhand Gemüse entstand eine „Ribollita“, ein Gemüse-Eintopf bzw. Suppe aus der traditionellen italienischen Küche.
Altes Brot lässt sich wunderbar verwerten: So fabrizierten die Anwesenden Käse-Knödel und Goldaugenwürfel für eine Suppe.
Zum krönenden Abschluss gab es noch ein Lebkuchen-Tiramisu und Schokokugeln aus Kuchenresten. Es war ein feiner Abend und zeigte, dass mit ein bisschen Kreativität alle dazu beitragen können, die Lebensmittelverschwendung einzudämmen und noch köstliche Gerichte zu zaubern.
Offizielle Übergabe des neuen Offenen Kühlschranks an die die Initiative im Treffpunkt an der Ach
Aus dem Geld, das die VS Leopoldstraße in ihrem Stundenlauf am Schulschluss erlaufen hatte, wurde ein Teil des Geldes dem Projekt Offener Kühlschrank gespendet. Aus diesem Geld wurde ein neuer außentauglicher Kühlschrank angeschafft.
Am Donnerstag, 3.10. übergaben die Kinder mit ihren Lehrerinnen im Treffpunkt an der Ach offiziell diesen Kühlschrank bei einer kleinen Feier an die Initiative. Alexander Wachter, Leiter des Familienzentrums Treffpunkt an der Ach, und eine Mutter, stellvertretend für die Eltern, zogen die rote Schleife. Mit großem Eifer stellten die Kinder anschließend die selber mitgebrachten Waren in den Kühlschrank. Als Abschluss gab es ein Buffet mit kleinen Küchlein und Brotchips.
6-jähriges Jubiläum des Offenen Kühlschranks
Schülerinnen und Schüler der 4b verteilen in der Stadtbibliothek und im Schulhof der VS Markt selber hergestellte Brotchips. Dabei kommen sie mit den Erwachsenen ins Gespräch zum Thema "Lebensmittel sind kostbar".
Die Jugendlichen erwiesen sich als regelrechte Expertinnen und Experten, und es ergaben sich interessante Begegnungen.
Workshop der 3a und 3b der VS Leopoldstraße und offizielle Übergabe des Offenen Kühlschranks
VS Leopoldstraße: 42 Kinder der 3a und 3b lauschten am 2.10. konzentriert den Ausführungen von Ingrid Benedikt, der Initiatorin des Offenen Kühlschranks. Zuerst erfuhren sie Allgemeines zum Thema Lebensmittel, Ablaufdatum und Standorte der Kühlschränke in Dornbirn.
Danach durften sie zeigen, was sie sich gemerkt haben: Die Schülerinnen und Schüler sortierten Lebensmittel auf Bildern in den Offenen Kühlschrank ein. Dabei erwiesen sie sich als wahre Experten und Expertinnen. Sie achteten genau darauf, was nicht in den offenen Kühlschrank gehörte. Sie lernten ebenfalls den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum kennen.















































Was passiert mit Lebensmitteln, die nicht genutzt werden? 🤔 Diese Frage stellt sich auch Thomas Brezina – gemeinsam mit @Unverschwendet und mit Unterstützung vom Bundesministerium Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft.